12. September 2020 - Clean-up-Day 

Bei tollem Spätsommerwetter traf sich unsere Gruppe an der Risi. Mit einem Gipfeli im Bauch, gesponsert von Paul, waren wir kurze Zeit später im Wasser. Wir (Patrik, Angela, Silvia, Franz-Jürgen, Andi und Muriel) betauchten die Uferzone und Tabea und Paul säuberten das Land. Der Rasen war übersäht von Zigarettenstummeln. Unter Wasser stellte sich heraus, dass die Menschen den Abfall pflichtbewusst entsorgen. Neben Kochtopf, Sense, Natel, T'Shirt und Badetuch, fanden wir ein paar Flaschen und ein wenig Kleinkram. Bei einem feinen Znüni, der vom Organisator der GLP gesponsert wurde, erzählten wir uns von unseren Funden und den unzähligen Fischen. Also ein spezieller Tauchgang, der einen Eintrag ins Logbuch verdient hat. Danke für die Organisation, Katja. Hat Spass gemacht!

Muriell

Team Kehlhof (André, René, Katja und Martin Furrer):

Wir treffen uns erst um 9 Uhr auf dem Parkplatz des Restaurants Sunneschy, da wir den kleinsten Bereich zu reinigen haben. Zwischen Ufer und 1 Meter ist der Grund frei. Danach kommt eine mal höhere, mal weniger hohe Seegras-Decke. Unten zwischen 5-6 Meter wird ist der Grund ebenfalls frei. Im Seegras Abfall zu sammeln ist unmöglich. André, Rene und Katja tauchen Freestyle von Rapperswil-Seite in Richtung Zürich. Auf dem Stand-up-Paddle begleitet uns Martin Furrer. Er nimmt uns auch jeweils unsere Fundsachen ab und bringt diese an Land.
Dazu gehören: Plastik, Dosen, Bierflaschen und 2 alte Pfannen (Boden bereits durchgerostet). Nach 75 Minuten im Wasser haben wir unseren Bereich durchtaucht und beschliessen, die Reinigungsaktion zu beenden.

Stolz machen wir am Schluss noch ein Gruppenfoto mit unserem Abfall, der aber in der grossen Tonne schon wieder etwas verloren aussieht.
Spass hat es auf jeden Fall gemacht!

Katja

 

 

An einem frühen Samstagmorgen, trafen bei schönstem Wetter eine Taucherin, zwei Taucher und eine Landratte in den Seegärten in Stäfa für eine Seeuferreinigung anlässlich des den Clean UP-Day. Als erste Amtshandlung mussten die beiden SUP welche Böbi auf dem Autodach transportierte und mitgebracht hat, zum Tauchplatz runtergetragen werden. Kurze Zeit später traf auch unsere Präsidentin Katja, mit gelben Einkaufskörben und Handschuhen ein. In diesen Einkaufskörben konnten die Taucher dann den Abfall einsammeln und der Landratte Mänf, an Land zur Begutachtung, ob etwas wertvolles dabei wäre übergeben. Dem war leider nicht so. Nun ging es ans Umziehen und Ausrüsten nicht ohne vorher sicherheitshalber, dem WC noch einen Besuch abzustatten. Dann wurde noch besprochen, welches Team in welcher Richtung den Abfall sucht, also genaugenommen gab es nur ein Team mit zwei Taucher und ein Solotaucher. Vermutlich auch besser so, denn wo der Solortaucher durchgetaucht ist, sah man trotz glasklarem Wasser auch vom Ufer aus, nachher nichts mehr. Bewiesen wurde das, indem er seinen eigenen Abfall in Form einer Sicherheitsglasscheibe, welche er vorher deponiert hat, nicht mehr gefunden hat. In der Zwischenzeit wurde vom Organisationskomitee noch Verpflegung in Form von Gipfeli, Powerriegel und Getränke vorbeigebracht. Zum Glück waren die Taucher schon im Wasser, somit blieb mehr für die Landratte übrig. Die Powerriegel waren auch dringend nötig, weil plötzlich alle Taucher auf einmal, ihre Körbe gelehrt haben wollten. Nur das dumme war, die abzulaufende Strecke um die Sammelkörbe der Taucher auszutauschen, war gefühlt die halbe Gemeinde Stäfa. Zum Glück gab es die Powerriegel, sonst wäre das nicht zu schaffen gewesen. Das Team Reni hat vor allem Glasflaschen gefunden, wogegen Böbi sich mehr als Heavy Metal Taucher geoutet hat. Natürlich wurde an Land alles wie in der Entsorgungsstelle, nach Stoffen in den drei Abfallfässern getrennt. Metall, Glas und übriges. Wogegen übriges die kleinste Ausbeute und für Altmetall das Fass fast zu klein. Wie sich im Nachhinein auf dem Gemeindeplatz Stäfa, wo sich aller Mitglieder vom Aqua Star nach getaner Arbeit zu einem Apero und Lunch getroffen haben, hat das Team Seegärten am meisten Abfall gesammelt. Bald wurde die Ausbeute immer geringer und somit wurde die Suche beendet. Nun konnten sich auch die Taucher, nachdem sie sich wieder umgezogen haben, an den übrig gebliebenen Gipfeli und Getränken gütlich tun. Wie heisst es so schön: Zu erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Die Arbeit war aber noch nicht fertig. Nun galt es, die SUP vom Seeplatz wieder hochzutragen und wieder auf das Autodach zu binden. Für was man die SUP gebraucht hat, entzieht sich meinen Kenntnissen, aber es sah wenigsten professionell aus. Andere sagen dazu auch Arbeitsbeschaffung. Anschliessend trafen sich alle Teilnehmer auf dem Gemeindeplatz, bei einem Umtrunk um die Ausbeute zu besichtigen. Wie sich herausstellte, wird nicht mehr so viel Abfall im See entsorgt, auf alle Fälle am rechten Seeufer, auf Gemeindegebiet Stäfa nicht. Vielleicht hat es eine andere Gemeinde nötiger. Warten wir mal ab.

Mänf

 

15. August 2020 - Grillabend 

Wenn die Sonne scheint und der See warm ist und am TGM-Hüsli die Tische und Bänke rausgestellt werden, die Apéro Häppchen auf den Tisch gestellt werden und irgendwo ein kühles Bier beim Öffnen zischt, der Grill schon fast selber aus dem Häuschen rollt, die Gäste langsam eintrudeln … ja, dann zelebriert der Aqua-Star seinen Grillabend.

Auch dieses Jahr trafen sich 15 Mitglieder unseres Vereins um gemeinsam einen schönen Sommerabend miteinander zu verbringen. Da wir immer noch im Würgegriff dieses bösen Virus leben, war dies natürlich eines der Hauptthemen an diesem Abend und die Gedanken gingen zum Teil weit fort an all die schönen Orte, die man dieses Jahr nicht betauchen kann und konnte.  Ganz auffällig war, und dies zum ersten Mal, es wurden keine Unterwasseraufnahmen von dem letzten Tauchurlaub rumgezeigt! Dies ist ein ganz böses Zeichen! Und statt Tauchferien wurden nun Skiferien besprochen und geplant! Irgendwas läuft hier falsch!  

In der Hoffnung in einem Jahr wieder Unterwasseraufnahmen von den Tauchferien zeigen zu können, verabschiedete man sich unter einem wunderbaren Sternenhimmel und vom nahen See flüsterten einem die Wellen zu: «Hört mir zu, ich bin auch noch hier»  

 

12. Juli 2020 – Berlingen Wildsau 

Bilder: Renate Konietzny

24. und 31. Mai 2020 - Ägerisee 

Der Ägerisee hat uns so begeistert, dass wir uns gleich zwei Wochenenden hintereinander in den See gestürzt haben. Die Kröten hatten im See gelaicht und die vielen Kaulquappen bedeckten den ganzen Grund. Bis auf 25 Meter runter waren welche zu finden. Am meisten waren sie jedoch in einer Tiefe von 1,5 bis 7 Meter zu finden.